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Zirkon

Zirkone


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Der Zirkon ist seit der Antike bekannt, die Bedeutung und Herkunft seines Namens ist aber ungewiß.
Zirkone sind sehr lebhafte, farbintensive Edelsteine mit großer Brillanz und intensivem Feuer. Diese Eigenschaften machten ihn schon in der Antike zu einem beliebten und begehrten Edelstein.
In unserer heutigen Zeit trifft man ihn im Handel selten an. Einer der Gründe ist wohl seine Sprödigkeit, welche ihn sehr empfindlich gegen Druck und Stoß macht.Seine Kanten werden sehr schnell beschädigt, was natürlich dazu führt, daß er an Schönheit und Feuer verliert.
In der Natur sind am häufigsten graubraune und rotbraune Zirkone zu finden, farblose Steine dagegen sehr selten. Durch Brennen von bräunlichen Varietäten bei Temparturen zwischen 800-1000°C werden in den Fundländern Südostasiens farblose und blaue Zirkone gewonnen. Nicht immer sind die so gewonnenen Farben aber auch beständig, ultraviolette Strahlung oder auch das Sonnenlicht können Veränderungen bewirken. Farblose Steine werden meist im Brillantschliff, Farbsteine auch im Treppenschliff gefertigt. Am seltensten findet man grüne Zirkone, sie sind deshalb bei Edelsteinsammlern sehr begehrt.
Man findet diese Steine hauptsächlich in Kambodscha, Birma, Thailand und Sri Lanka (Ceylon), aber auch in Australien, Brasilien oder Madagaskar gibt es vorkommen.
Nicht verwechseln sollte man den Zirkon mit dem künstlichen Diamant-Imitat welches den Handelsnamen "Zirkonia" trägt. Ausser dem Element Zirkonium, welches man bei beiden findet, besteht keinerlei Gemeinsamkeit zwischen dem Edelstein Zirkonia und dem im Labor hergestellten Zirkonia.

 

Zuchtperlen / Perlen

Perlen


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Eine ständig steigende Nachfrage nach Perlen hat dazu geführt, diesen edlen Stein in großen Mengen zu züchten. Solche Zuchtperlen (Kulturperlen) sind keine Imitation, sondern ein Naturprodukt, unter der Mitwirkung des Menschen entstanden. Heute machen Zuchtperlen 90% des Gesamten Perlhandels aus.
Das Prinzip des Züchtens ist einfach: Der Mensch veranlaßt die Auster durch Einfügen von Fremdstoffen zur Perlenproduktion.
Schon im 13.Jahrhundert wurden in China kleine bleierne Budhafiguren an die Innenwand von Muschelschalen geheftet, um sie von Perlsubstanz überziehen zu lassen.
Um die Auster zur Perlproduktion anzuregen, werden gedrechselte Perlmutterkügelchen aus der Schale einer nordamerikanischen Süßwassermuschel mit einem Epithelstück aus dem Mantel einer Perlmuschel umwickelt und dann mit komplizierter Operation einer anderen Perlmuschel in das Bindegewebe des Mantels eingesetzt. Die Auster braucht nun nur noch eine Schale herumzulegen, damit die Perle ihren typischen Perlglanz erhält.
Das Einsetzen des Kerns erfordert geschickte Hände, Frauen sind dafür am besten geeignet. Sie operieren 300-1000 Austern pro Tag.
Die präparierten Tiere werden in Meeresbuchten gehalten und in Drahtkörben oder neuerdings bevorzugt in Plastikkäfigen 2 bis 6 m tief an Bambusflöße oder an Taue, die zwischen Bojen im Wasser schwimmen, gehängt.
In Japan betrug die Wachstumsgeschwindigkeit der den Kern umschließenden Perlenschicht anfangs 0,09 mm pro Jahr, heute ist sie auf 0,3 mm gestiegen, in der Südsee soll sie 1,5 mm ausmachen.
Die Muscheln bleiben 3-4 Jahre im Wasser. Dann haben sie eine Schale von 0,8 bis 1,2 mm um den Kern gelegt. Bei längerem Verweilen besteht die Gefahr, daß die Tiere krank werden, absterben oder die Perlenform verunstalten. Nach dem 7.Lebensjahr hört die Perlmutterausscheidung auf. Zuchtperlen mit sehr dünner Schale gelten als minderwärtig.

 

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