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Lapislazuli

Lapislazuli


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Die alten Ägypter wie auch die Kaiser alter Dynastien kannten und begehrten den tiefblauen Lapislazuli.In Schlössern gibt es Wandtäfelungen und Säulenbeläge aus Lapis. Heutzutage wird er für Ringsteine und Halsketten, der Chile-Lapis für Figuren und kunstgewerbliche Gegenstände verwendet.
Er ist gegen starken Druck und hohe Temperaturen genauso empfindlich, wie gegen heiße Bäder, Säuren und Seifen. Er hat einen Glas- bis Fettglanz. Bei besten Qualitäten ist seine Farbe gleichmäßig verteilt, meist jedoch findet man ihn fleckig oder streifig. Bei Chile-Lapis und in russischen Steinen mindert der stark hervortretende weißliche Calcit den Wert. Gern gesehen dagegen ist ein fein verteilter goldglänzender Pyrit, er gilt als Zeichen der Echtheit. Zu viel Pyrit dagegen bewirkt einen unansehnlichen grünen Farbton.
Abbauwürdige Lagerstätten sind selten. Das weitaus wihtigste Vorkommen seit Jahrhunderten mit den besten Qualitäten liegt im westlichen Hindukuschgebirge / Afghanistan an einem Quellfluß des Amu-Darja. Unter einfachen Verhältnissen und in unwegsamen Gelände wird Lapislazuli als unregelmäßige Einlagerung in Kalkstein gewonnen. Russisch-sibirische Lagerstätten befinden sich am Südwestende des Baikalsees. Muttergestein ist ein weißer, dolomitischer Marmor. Chile liefert weniger gute Qualitäten mit viel weißfleckigem Calcit. Kleine Vorkommen gibt es noch nördlich von Santiago in der Provinz Coquimbo.

 

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