Handaufzug-Uhren
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Der Name deutet es bereits vage an:
Eine Handaufzug-Uhr wird per Hand aufgezogen. In der
Regel täglich. Dabei wird durch Drehen an der Krone die Feder gespannt, deren Energie das
mechanische Räderwerk antreibt. Die Gangreserve liegt durchschnittlich
bei 36 bis 40 Stunden. Nach anderthalb Tagen bleibt eine Handaufzug-Uhr also stehen.
Am besten zieht man eine Handaufzug-Uhr regelmäßig morgens auf. Dann hat die
Feder tagsüber das höchste Drehmoment, um die Erschütterungen und die damit verbundene
Lagerreibung auszugleichen.
Taschenuhren wurden früher mit einem Schlüssel aufgezogen. Auf diese Weise
mußten Anfangs auch die Zeiger eingestellt werden. Der Kronenaufzug wurde erst Mitte des
19.Jahrhunderts erfunden. |