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Chrysoberyll

Chrysoberylle


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Die Chrysoberylle sind wunderschöne, leider wenig bekannte, sehr lebhafte und widerstandsfähige Edelsteine. Ihre häufigsten Farben variieren von Hellgelb über Grünlichgelb, Goldgelb bis Goldbraun.Durch diese Farbgebung erhielt er auch seinen Namen, er kommt aus dem griechischen und bedeutet "Gold". Eine ganz außergewöhnliche Eigenschaft weist die kostbarste Varietät mit dem Namen Alexandrit auf : Er leuchtet bei Tageslicht grün und bei Kunstlicht rot ! Dickere Steine zeigen den Farbwechsel am besten. Der größte Stein mit 1876 ct wurde in Ceylon gefunden, der größte geschliffene Alexandrit wiegt 66 ct und befindet sich im Smithsonian- Institut in Washington. Eine Rarität ist Alexandrit-Katzenauge. Im Spotlicht zeigen gewisse " en cabochon " geschliffene Chrysoberylle ein wogende helle Lichtlinie, diese seltenen und kostbaren Edelsteine heißen Chrysoberyll-Katzenaugen. Der Name kommt daher, weil dieser Lichtschein an die schlitzartige Pupille einer Katze erinnert. Unter der Kurzform "Katzenauge" ist immer nur Chrysoberyll-Katzenauge gemeint, alle anderen Katzenaugen müssen durch Zusatz genauer kenntlich gemacht werden.
Die Hauptvorkommen findet man neben Ceylon in Simbabwe, Birma, Brasilien, Madagaskar, Tasmanien und in den USA .

 

Chronograph

Chronograph


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Chronograph und Chronometer- das klingt ähnlich, meint aber verschiedene Eigenschaften einer Uhr. Ein Chronograph kann ein Chronometer sein. Und ein Chronometer ein Chronograph. Muß aber nicht. Daß gelegentlich alle Uhren zu Chronometern geadelt werden, macht die Verwirrung perfekt. Sogar angesehene Wörterbücher verwechseln die beiden Begriffe. Wir möchten hiermit versuchen, etwas Licht in dieses Dunkel zu bringen.

Der Chronograph wird auch "Chrono" genannt: eine Uhr, die neben der Zeitanzeige über einen Zeitnahme-Mechanismus verfügt. Also die Stoppuhr in der Uhr.
Einen Chrono erkennt man leicht an den zusätzlichen Drückern, mit denen der Chronographenzeiger ausgelöst, gestoppt und wieder auf Null gestellt wird. Dieser Zeiger kommt aus der Mitte und dreht sich einmal pro Minute, also wie ein Sekundenzeiger, der seinerseits in einem kleineren Hilfszifferblatt zu finden ist. Weitere kleine Zeiger zählen die Minuten, die halben Stunden bzw. Stunden oder auch die Zehntelsekunden.

Der Rattrapante oder Schleppzeiger-Chronograph hat meist einen dritten Drücker an der linken Gehäuseseite und eine doppelten Chronographenzeiger, der das Stoppen von Zwischenzeiten erlaubt. Durch eine erneute Drückerbetätigung wird der Schleppzeiger wieder mit dem noch laufendem Chhronographenzeiger gleichgeschaltet.
Beim Flyback-Chrono genügt eine einzige Drückerbetätigung , um den Chronographenzeiger auf Null zu setzen und sofort wieder anlaufen zu lassen.

 

Chronometer

Chronometer


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Der Chronometer, ist eine präzise Uhr, deren Ganggenauigkeit amtlich kontrolliert und zertifiziert wurde. Um solch ein Zertifikat zu erhalten, absolviert das Werk bei der amtlichen Prüfstelle für Chronometer in der Schweiz (Contrôle Officiel Suisse des Chronomètres, COSC) eine Chronometerprüfung. Hier werden die Gangwerte bei wechselnden Temperaturen und in verschiedenen Lagen gemessen. Diese Kontrolle dauert zwischen 15 und 16 Tagen. Wenn das Werk bestimmte Gangabweichungen nicht überschreitet, stellt das Institut einen Gangschein aus. Nur dann darf die Uhr, in die dieses Werk später eingesetzt wird, als Chronometer bezeichnet werden. Der Begriff ist geschützt.

 

Conch-Pink-Naturperle

Conchperle
Flügelschnecke


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"Conch" (sprich konk) ist eigentlich ein Gericht, zubereitet aus der riesigen Meeresschnecke "Strombus Gigas".Die Conch-Perle, eine Rarität aus der Karibik, ist eine der seltensten Naturperlen der Welt.Obwohl in der Fachliteratur seit gut einhundert Jahren schon als Pink- oder Bahama-Perle beschrieben, ist diese Perle, selbst bei Händlern, weitgehend unbekannt. Auf internationalen Auktionen erzielen Conchperlen oft erstaunliche Preise und finden sich in den edelsten Schmuckkollektionen. Sie entsteht in der großen Flügelschnecke, der "Strombus Gigas". Diese lebt auf Sandbänken in 35 m Tiefe, wird rund 20- 30 cm lang, bis zu 3 kg schwer und kann 20 Jahre alt werden. Mit 7 Jahren ist die Schnecke ausgewachsen.
Diese dekorative Schnecke wird ausschließlich wegen ihres Fleisches gefischt, welches in der Karibik als hochwertiges, proteinhaltiges Nahrungsmittel begehrt ist.
Aus der Schale "Rosalin" werden Gemmen und Kameen geschnitten. Früher wurde das Schalenmaterial in großen Mengen zur Porzellanherstellung in England verwendet.
Beim Filetieren findet man sehr selten (ca. alle 50.000 Schnecken) eine Conchperle (vom engl. "great conch").
Diese Perlen sind in der Regel 4 - 12 mm groß. Sie kommen in den Formen rund, barock und oval vor, sind in vielen Farbnuancen wie rötlich-braun, lachs, beige, creme, weiß, bis ins rosè (pink) zu finden. Daher auch der Name "Pinkperle".
Geschätzte Qualitäten zeigen eine flammenähnliche seidige bis kräftige Farbstruktur, an der das Licht ein wenig irisiert, und im Farbton ein kräftiges Rosa. Wird die "Pinkperle" intensiver UV Strahlung (Sonnenlicht) ausgesetzt, verliert sie schnell ihre Farbe und die herrliche Flammenstruktur. Bei einer guten Pflege wie sie allen Perlen angedeihen sollte, behält diese Perle ihren wunderschönen Charakter über Jahrzehnte. Um den unschätzbaren Wert und den Zauber dieser Perle zu erleben, muss man die Perle einmal in der Hand fühlen.
Die porzellanähnliche Perle kann unter Umständen mit einer Koralle verwechselt werden, besonders wenn die Flammung der Perle weniger stark ausgeprägt ist.
Conchperlen wurden in den 30iger Jahren gerne in hochwertigen Schmuck verarbeitet, und waren in den skandinavischen Ländern ebenso wie in Deutschland sehr gefragt. Heute wird diese seltene Rarität von Liebhabern geschätzt. Da Zuchterfolge in den 80er Jahren ausblieben, wird diese Perle immer eine seltene Rarität bleiben. Von den ca. 2000 - 3000 geernteten Perlen pro Jahr sind nur maximal 10 - 20 % von so guter Qualität um für Schmuckzwecke Verwendung zu finden. In den letzten Jahren ist der Bestand an der Strombus Gigas stark zurückgegangen. Um ihr Aussterben zu verhindern, wurden weite Gebiete vor den Küsten Kolumbiens zum Teil bis auf 10 Jahre für Fangverbotszonen ausgewiesen. Auch wurden die Monate der Fangzeiten reduziert.
Fundorte: Antilleninseln der Karibik, Florida, Bahamas, Yucatans und Westindien

 

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